Meerschweinchen Lorenzo

Oktober 2012

 

Im Frühling wenn es grünt und blüht,
der Strauch sich mit frischen Knospen überzieht.
Weil die Schneeschmelze herniederschießt,
der Bach beinahe überfließt.
Da ist es Zeit alles zu erneuern,
das letzte Holz des Winters zu verfeuern.
Der Saft der Pflanzen schießt empor,
das Grün der Bäume treibt hervor.

Der Sommer bringt Sonne und bunte Früchte,
die Gnome werden frech und verbreiten viele Gerüchte.
Die Feen tanzen im Morgengrauen umher,
die bunte Pracht der Gärten macht ihnen die Entscheidung schwer.
Mit welcher Blume soll ich mich heute schmücken?
Welches Kraut soll ich dem Helfer diesmal in die Hand drücken?

Der Herbst beginnt, die Tage sind nicht mehr so lang,
da machen die Geister der Nacht ihren Empfang.
Zu Halloween, man solls kaum glauben,
isst man in allen Welten Kürbisse und Trauben.
Die Welten rücken so nah zusammen,
man kann seine geliebten Verstorbenen fast umarmen.
Zündet alle ein Lichtlein an,
damit die Reise zurück gut glücken kann.

Der Winter kommt mit Eis und Schnee,
selbstgebackenen Keksen und heißem Tee.
Maroni, Nüsse, Mandarinen,
Lebkuchen, Honig, Clementinen,
Anis, Zimt und Tannenzweige,
Lebkuchen- und Vanillekipferlteige.
Die Natur ruht und entspannt,
wartet auf den Frühling ein wenig gespannt.
Dann geht die Geschichte wieder von vorne los:
Wenn es im Frühling wieder grünt ganz tadellos,
weil die Schneeschmelze herniedergießt,
und der Bach beinahe überfließt.

 

Herzlichen Dank an Lorenzo und Monika!